Die Goller Hopser sind Kinder im Alter ab 8 Jahren.
 - Die Rope-Skipping-Gruppe im neuen Outfit
Rope Skipping heißt übersetzt nichts anderes als "Seilspringen". Aber mit diesem althergebrachten Spiel hat der moderne Sport bis auf das grundlegende Prinzip nur noch wenig zu tun. So wird zum Beispiel meistens zu aktueller Musik mit Tempi zwischen 120 und 160 bpm (beats per minute - Schläge pro Minute) gesprungen. Dies hat ein sehr schnelles Springen zur Folge, wobei das Seil oft mehr als zweimal pro Sekunde unter den Füßen durchgeschlagen wird. Dabei sind praktisch unendliche Sprungkombinationen möglich und somit sind der Kreativität (fast) keine Grenzen gesetzt. Aber auch für weniger akrobatisch veranlagte Sportler gibt Rope Skipping genügend Möglichkeiten Erfolge zu verbuchen.
Aber Rope Skipping macht nicht nur Spaß sondern ist außerdem noch gut für die Gesundheit. So wird zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System gestärkt und die Kondition verbessert. Weiterhin fördert Rope Skipping auch soziale Kriterien. Besonders beim Double-Dutch- und Formationsspringen wird das Gruppenbewußtsein gestärkt. Aber auch miteinander neue Sprungkombinationen zu erarbeiten trägt hierzu bei.
Die deutsche Übersetzung verrät schon, dass es hier um Geschwindigkeit geht. Die Skipper versuchen in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Sprünge des gleichen Typs zu absolvieren. Dabei handelt es sich meist um den sogenannten Jogging (Laufschritt) oder um den Double bzw. Tripple Under.
Hierbei springt jeder Skipper eine Reihenfolge unterschiedlicher Sprünge, die dann von einem Kampfgericht nach der Schwierigkeit der einzelnen Sprünge bewertet wird. Zusätzlich wird auch die Technik und die Kreativität beurteilt. Die einzelnen Sprünge und deren Reihenfolge kann jeder Skipper selbst bestimmen, weiterhin besteht die Möglichkeit den Freestyle auf Musik zu springen.
Beim Wheel bilden mehrere Skipper eine Kette, indem sie je einen Griff ihres Seils an den linken und rechten Nachbar weitergeben. Im Springen lassen sich dann Tricks wie Drehungen oder Platzwechsel realisieren.
Anders als beim Einzel-Freestyle springt hier ein Team aus 4 Skippern eine selbst erdachte Folge von Sprüngen. Diese werden ebenfalls nach Schwierigkeit bewertet. Auch die zusätzlichen Kriterien Kreativität und Technik werden wieder beurteilt.
Hierbei schlagen zwei sich gegenüberstehende Schläger zwei Seile in gegenläufiger Richtung. Nun können in der Mitte ein oder mehrere Springer Tricks springen. Weiterhin gibt es auch Varianten, bei denen die Schläger selbst Tricks zeigen können.
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